Tools und Datenquellen kontrolliert verbinden

Für AdministratorenZuletzt aktualisiert: 2026-08-09

Sie wählen zwischen MCP, Webhook, Plugin und API, richten Authentifizierung und Rechte getrennt ein und belegen mit Positiv- und Negativtest, dass nur der vorgesehene Zugriff funktioniert.

Voraussetzungen

  • Eine Rolle mit Berechtigung zum Anlegen oder Verwalten der vorgesehenen Integration.
  • Eine verantwortliche Person für das Quellsystem und ein unkritischer Testdatensatz.
  • Dokumentierte Aufgabe, erlaubte Aktion, Datenumfang und erwartete Fehlerantwort.

Freigabecheck für eine neue Verbindung

Eine sichtbare Installation allein ist noch kein belastbarer Verbindungstest.

0 von 5 geprüft

Schritt für Schritt

  1. Aufgabe und passenden Verbindungsweg festlegen

    Beschreiben Sie zuerst, ob Werkzeuge erkannt, ein HTTP-Endpunkt aufgerufen, eine Erweiterung installiert oder ein Modell aus einer eigenen Anwendung genutzt werden soll. Wählen Sie MCP, Webhook, Plugin oder API anschließend über die Vergleichsmatrix.

  2. Integrationen öffnen und aktuellen Zustand prüfen

    Öffnen Sie in der Navigation „Integrationen“. Ein leerer Zustand führt in den Marketplace; vorhandene Verbindungen müssen zuerst auf Zweck, Verantwortlichkeit und aktuelle Nutzung geprüft werden.

    Startseite ohne eingerichtete Integrationen mit direktem Weg zum Marketplace

    Der leere Integrationszustand ist ein Einstieg und kein Fehler: Er verweist direkt in den Marketplace.

  3. Marketplace als Auswahlzustand verwenden

    Suchen Sie die vorgesehene Integration und vergleichen Sie Beschreibung, Organisations- oder Personenzugang und Installationsstatus. Eine Marketplace-Karte zeigt Verfügbarkeit; sie belegt noch keine korrekte Konfiguration.

    Plugin-Marketplace mit Mail, Websuche, Microsoft SQL Server, Outlook und DATEV Connect

    Der Marketplace trennt verfügbare und bereits installierte Angebote; Konfiguration und Nutzungsrechte folgen danach.

  4. Authentifizierung separat einrichten

    Hinterlegen Sie den für die Gegenstelle vorgesehenen Token, das Plugin-Secret, verbundene Konto oder den begrenzten API-Schlüssel. Speichern Sie Geheimnisse nicht in Chats, Aufgabenbeschreibungen oder frei zugänglicher Dokumentation.

  5. Berechtigungen und erlaubten Umfang begrenzen

    Trennen Sie die Berechtigung zum Verwalten von der tatsächlichen Nutzung. Geben Sie nur benötigte MCP-Tools, Webhook-Ziele, Plugin-Rechte, Rollen, Personen, Modelle und Budgets für den konkreten Zweck frei.

  6. Erreichbarkeit und erlaubte Funktion positiv testen

    Prüfen Sie Verbindung und Status mit bekannten Testdaten. Kontrollieren Sie bei MCP die erkannte Tool-Liste, bei Webhooks die erwartete Antwort, bei Plugins die vorgesehene Funktion und bei der API ein freigegebenes Modell.

  7. Falschen oder zu weiten Zugriff negativ testen

    Verwenden Sie eine falsche Authentifizierung, unzulässige Nutzdaten, ein nicht freigegebenes Tool oder Modell beziehungsweise eine bewusst zu weit gefasste Rolle. Der Zugriff muss nachvollziehbar abgewiesen werden.

  8. Installierten Zustand und aktive Werkzeuge prüfen

    Wechseln Sie nach der Einrichtung in die Plugin- und Tool-Verwaltung. Vergleichen Sie aktive Einträge, Konfiguration und Rechte mit dem dokumentierten Zweck; deaktivieren Sie nicht benötigte Werkzeuge.

    Verwaltung installierter Plugins mit Status und verfügbaren Werkzeugen

    Die installierte Verwaltung ist ein anderer Zustand als der Marketplace: Hier werden aktive Tools, Installation und weitere Konfiguration geprüft.

  9. Fehlerweg, Widerruf und erneute Prüfung festhalten

    Dokumentieren Sie Verantwortlichkeit, Testnachweise und Vorgehen bei abgelaufenen Zugangsdaten oder unerwarteten Aufrufen. Entziehen Sie nicht mehr benötigte Rechte und wiederholen Sie beide Tests nach Änderungen an Ziel, Secret oder Berechtigung.

MCP, Webhook, Plugin und API vor der Einrichtung vergleichen

Wählen Sie den Verbindungsweg nach Aufgabe, Gegenstelle und Berechtigungsmodell. Die Wege sind keine austauschbaren Namen für dieselbe Integration.

Horizontal wischen, um alle vier Verbindungswege zu vergleichen →

MCP, Webhook, Plugin und API vor der Einrichtung vergleichen
PrüffeldMCPWebhookPluginAPI
Geeignet für

Einen MCP-fähigen Server mit mehreren erkannten Werkzeugen.

Eine klar begrenzte Aktion an einem definierten HTTP-Endpunkt.

Eine installierbare Erweiterung mit eigener Oberfläche und deklarierten Rechten.

Eine eigene Anwendung, die freigegebene Modellendpunkte aufruft.

Voraussetzung

Erreichbare Serveradresse, bekannte Betreiberseite und benötigte Tool-Liste.

Erreichbarer Endpunkt, festgelegtes Eingabeformat und dokumentierte Fehlerantwort.

Verfügbares Plugin sowie bekannte Konfigurations- und Datenanforderungen.

Technischer Client, geplanter Modellumfang und verantwortlicher Schlüsselinhaber.

Authentifizierung

Für den Server vorgesehener Token oder Zugang; Verbindung separat testen.

Zum Endpunkt passender Token, Header oder anderer vereinbarter Nachweis.

Plugin-spezifisches Secret oder verbundenes Konto in der Konfiguration.

Begrenzter API-Schlüssel im Secret Store der aufrufenden Anwendung.

Berechtigung

Erkannte Tools einzeln für vorgesehene Rollen oder Personen freigeben.

Webhook-Tool, zulässiges Ziel und nutzende Rollen getrennt begrenzen.

Deklarierte Plugin-Rechte ausdrücklich erlauben oder verweigern.

Modelle und Budget pro Schlüssel begrenzen; Schlüssel nicht weitergeben.

Verbindungstest

Erreichbarkeit und erkannte Tools prüfen; erlaubten und gesperrten Aufruf testen.

Gültige Anfrage sowie falsche Authentifizierung oder Nutzdaten getrennt testen.

Installation, Konfiguration, erlaubte Funktion und verweigerten Zugriff prüfen.

Erlaubtes Modell sowie gesperrtes Modell oder Budgetgrenze kontrolliert aufrufen.

Endzustand: Verbindung, Rechte und Fehlerweg sind belegt

Der vorgesehene Zugriff funktioniert mit bekannten Testdaten, ein falscher oder zu weiter Zugriff wird abgewiesen und die installierte Konfiguration stimmt mit Zweck, Rollen und verantwortlicher Person überein.

Häufige Probleme

Ein MCP-Server ist nicht erreichbar oder liefert keine erwarteten Tools.

Prüfen Sie Serveradresse, Zugangsdaten, Erreichbarkeit und die vom Server angebotene Tool-Liste. Öffnen Sie interne oder private Ziele nicht pauschal; dafür ist eine ausdrückliche Freigabe erforderlich.

Ein Webhook wird trotz erreichbarem Endpunkt abgewiesen.

Vergleichen Sie Authentifizierung, Header, Nutzdatenformat und erwartete Fehlerantwort mit der Gegenstelle. Testen Sie gültige und ungültige Anfrage getrennt.

Ein Plugin ist installiert, aber die vorgesehene Funktion fehlt.

Prüfen Sie Konfiguration, aktiven Status, deklarierte Rechte und Freigabe für Rolle oder Person. Installieren Sie nicht erneut, bevor die fehlende Ebene geklärt ist.

Ein API-Aufruf scheitert an Authentifizierung, Modell oder Budget.

Prüfen Sie Widerrufsstatus, Modell-Allowlist und Budget des verwendeten Schlüssels. Erstellen Sie keinen breiteren Ersatzschlüssel, bevor die Ursache feststeht.